Techno-Ethik! - oder wie wir uns auf Grund kosmisch gedachter maschineller Strukturen verkörpern: Stromverschwendung AVM.
Per Defi nition des Namens, ohne an begriffsakrobatischen Ansichten aus der Philosophiegeschichte festzuhalten, ist Objekt Maß, welches sich in der
Subjektivierung unseres Schaffens realisiert.
Als Designer und Künstler tragen wir eine gesellschaftliche Verantwortung, frei von Doktrin und außerhalb eines wissenschaftlich, ethischen
Schutzgeflechts. Künstlerisches Ziel ist dabei die Veräußerung von persönlichen Wahrheiten und der propagandistischen Darstellung ihrer inneren
Ästhetik.
Die sicherste Methode zur Gewinnung von Wahrheit ist Messung im Experiment. Durch das Experiment wird die Wahrheit eines technischen
Begründungswissens erzeugt. Wissenschaftliche Methodik liefert Gewissheit, keine generelle Wahrheit.
Die Gleichsetzung von Gewissheit und Wahrheit ist Vereinfachung, Fehlinterpretation. Gewissheit meint einen psychologischen Zustand. Gewissheit
hebt sich von Unentschiedenem und Zweifel ab. Gewissheit des täglichen Lebens ist subjektiv im Sinne der psychologischen Überzeugung. Gewissheit
impliziert geeignete Elemente zu deren Objektivierung.
Die Philosophie als Verfahren, die Kunst als Mittel und die Stromverschwendung zum Zweck ist Zweifel an der Gewissheit wissenschaftlichen Tuns.
Nun, da wir dabei sind Gedanken kommunizierbar werden zu lassen und zueinander zu finden, klären wir ästhetisch, ethische Differenzen.
Das Wahre ist nicht weit!
Eine Begriffsbestimmung für Ästhetik ist nur über Selbst- und Fremdwahrnehmung durchführbar. Sie kennen das aus dem Tierverhalten.
Die ästhetische Frage wird von Natur aus gestellt, was sich auf die Differenz von Sprache und Bewusstsein zurückführen lässt.
So ist gedankliche Äquivalenz durch gewollte, gar erzwungene Abweichungen innerhalb einer ästhetischen Operation, erdacht im Bewusstseinsprozedere
einens Gestalters, erreichbar und birgt die Entwicklung eines inneren Klanges, einer inneren Vorstellung vom Guten, Wahren und Schönen.
Um eine Heacceitas (=Diesheit) und eine autokommunikative Aufnahmefähigkeit beim Rezipienten hervorzurufen und einer kulturellen Eichung über
kulturelle Vergleiche, Oberfl äche, Erscheinung und Wesen der von uns verwendeten Medienmixtur entgegen zu wirken, konfrontieren wir Fakten mit
Fiktion.