Reine Relationen - Von Basaler Zirkularität zur Selbstreferenz

Mit dem Titel »Reine Relationen - Von Basaler Zirkularität zur Selbstreferenz«, untersucht Daniel Andersch in seiner Masterthesis den Wandel
der Wahrnehmung durch Veränderung des Erklärungsmodells eines Beobachters.
In der praktischen Umsetzung versucht er, eine gestalterische Interpretation, der aus den behandelten Theorien gewonnen Erkenntnisse
hervorzubringen. Dabei ist die Entwicklung einer homogenen audiovisuellen Ästhetik, zentraler Bestandteil seiner subjektiven Darstellung.

„Der Gedanke enthält die Möglichkeit der Sachlage, die er denkt. Was denkbar ist, ist auch möglich.“ Ludwig Wittgenstein

Die Idee der Ontologie des Gedanken, als operative strukturelle Kopplung in Sprache, dient als Ausgangspunkt seiner inhaltlichen Konzeption.
Die Dekonstruktion einer räumlichen und zeitlichen Vorstellung zur Entstehung eines Gedanken, und die rekursive Organisation
von Strukturen bestimmen die filmische Darstellungsform.

Konzept, Film, Animation, musikalische Komposition: Daniel Andersch
Darsteller: Christian Peters
Field Recordings, Karplus Strong: Florian Bartl